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4. Hundesprechstunde

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4. Hundesprechstunde

Beitrag  Admin am Di 15 Nov 2011, 21:15


Susi und Strolchi

bietet Hundeeltern in diesem Hilfeforum
natürlich auch Hilfe und Rat für den Notfall an.

Hundehalter wissen:
Wauzi kann auch mal krank werden oder sich verletzen :(
Gut, wenn man sich in so einem Fall auch mit erfahrenen Hundebesitzern
oder Fachleuten austauschen kann.

In unserer Hundesprechstunde bieten wir


  • Erste Hilfe-Maßnahmen, Notfallapotheke
  • Beschreibung wichtiger Notfallerkrankungen und Maßnahmen
  • physiologische Parameter bei Hunden

  • kleines ABC wichtiger Hundekrankheiten
  • naturheilkundliche Empfehlungen (z.B. Homöopathie, Bach-Blüten, Schüßler-Salze, Reiki am Hund usw.)
  • Hausmittel bei alltäglichen Wehwehchen u.v.m.
  • Tipps und Adressen guter Ärzte, Kliniken etc




Wenn Du, lieber Besucher, Hilfe und Rat suchst oder anbieten möchtest,
dann melde dich bitte in diesem Forum hier an
und trage dich in unserem Mitgliederbereich ein.

Vielen Dank !


Zuletzt von Admin am Fr 25 Nov 2011, 00:25 bearbeitet, insgesamt 2 mal bearbeitet

Admin
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http://susiundstrolchi.dogboard.net

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Beispiel: Grundlagen der Ersten Hilfe

Beitrag  Admin am Mi 16 Nov 2011, 17:22

Bevor du hilfst

  • Ein akuter Notfall erfordert klares Denken und zielgerichtetes Handeln. Die 1. Regel lautet daher: Bewahre Ruhe !
  • Obwohl einige Sofortmaßnahmen für das Leben des Tieres sehr wichtig sind, kann die Erste Hilfe niemals die Behandlung beim Tierarzt ersetzen. Das wichtigste Ziel sollte daher stets sein, baldmöglichst einen Tierarzt zu erreichen. Rufe Hilfe ! damit du dich auf lebensrettende Maßnahmen konzentrieren kannst, während ein Helfer assistiert, beim Tierarzt anruft, den Transport vorbereitet, fährt etc.
  • Falls das Tier noch auf Zuruf reagiert, nähere dich vorsichtig und Prüfe den Zustand des Patienten. Sei darauf gefasst, dass auch ein dir vertrautes Tier in Notfallsituationen unvermittelt beißen kann !
  • Sind keine Atembewegungen zu erkennen und wirkt das Tier völlig leblos, ist es möglicherweise durch sofortige Wiederbelebungsmaßnahmen noch zu retten. Halte dich an das Schema !
  • Hellrot pulsierende Blutungen (Schlagader) sollten abgebunden werden oder mit einem sauberen Taschentuch oder Stapel steriler Gazetupfer aus der Notfallapotheke fest abgedrückt werden, während du das Tier zum Tierarzt bringst.

Wiederbelebung
Ziel ist, die Sauerstoffversorgung der wichtigsten Organe wiederherzustellen. Dazu muss sowohl die Atmung, als auch der Blutkreislauf funktionieren. Gehe bei einem leblosen Tier wie folgt vor:

Atemwege

Öffne das Maul und ziehe die Zunge nach vorne. Schau in den Rachen und entferne ggf. Fremdkörper, Schleim oder Erbrochenes, um die Atemwege freizulegen. Kleine Hunde können dazu auch an den Hinterbeinen festgehalten und kopfüber hochgehoben werden (nicht bei Verdacht auf Wirbelsäulenschäden!).

Beatmung
Sind die Atemwege frei, kannst du das bewusstlose Tier beatmen.
- Ziehe ihm die Zunge nach vorn, schließe die Schnauze mit der Hand und strecke den Hals.
- Beatme das Tier durch dessen Nase, evtl. mit vorgehaltenem Tuch.
- Beatme etwa alle 3 Sek. und achte darauf, dass sich der Brustkorb hebt, aber nicht zu sehr vorwölbt.

Zirkulation (Kreislauf)
Prüfe den Herzschlag an der seitlichen Brustwand und den Puls an der Innenseite des Oberschenkels. Bist du sicher, dass ein Herzstillstand vorliegt, solltest du eine externe Herzmassage vornehmen.
- Lege ein gefaltetes Handtuch unter den Brustkorb des Tieres, deine linke Hand flach auf den Brustkorb, etwa in Höhe des Ellbogens.
- Presse in schneller Folge 5-6 x mit der rechten Hand auf deine linke, um das Herz wieder zum Schlagen anzuregen.
- Beatme das Tier jeweils 1-2 x, bevor du den Herzschlag kontrollierst und ggf. erneut massierst.

Am besten übe diese Wiederbelebungsmaßnahmen an einem Dummy, BEVOR der Ernstfall eintritt. Noch besser: lasse sie dir vorher in einem entsprechenden Erste Hilfe-Kurs am Hund zeigen.


Hier Adressen des tieräztlichen Notdienstes in der näheren Umgebung. Am besten gleich raussuchen und im Handy speichern.

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Beispiel: Bachblüten bei Angstzuständen

Beitrag  Admin am So 04 Dez 2011, 16:17

Auch wenn sich die Bach-Blütentherapie (siehe Bachblütentherapie: Grundlagen, Wirkung, prakt. Anwendung, Bezug ) durch einen hohen Grad an Individualität auszeichnet, da man oftmals mehrere Blüten benötigt und jede der 38 Blüten des Original-Bach-Blütensystems mit jeder kombiniert werden kann, haben sich doch einige "Standard"-Kombinationen jahrzehntelang bewährt.

Ängste zu Sylvester oder bei Gewitter
Da wäre z.B. die jährlich wiederkehrende Angst vor der Sylvesterknallerei, die selbst die taffesten Fellnasen in ein nicht wiederzuerkennendes Häufchen Elend verwandelt. Sie ist bei vielen Hunden unterschiedlich stark ausgeprägt. Und auch wenn man hier und da von "Desensibilisierung" lesen kann, so verfehlt diese Methode in aller Regel doch ihre Wirkung. Keine Tontechnik der Welt kann die Atmosphäre und die Erschütterungen wiedergeben, die z.B. ein harter Donnerschlag mitbringt. Wenn WIR diesen schon in der Magengrube fühlen, wie muss es erst unseren Hunden gehen...

Um alle Facetten der Angst (die bei jedem Hund unterschiedlich stark ausgeprägt sein können) abzudecken, hier die Kombination aus den 4 wesentlichen Angst-Bachblüten.




a) Rock Rose (gelbes Sonnenröschen)
gegen hochakute, begründete (meist vorübergehende) Angstzustände,
Terror- und Panikgefühle, gegen die sofort etwas unternommen werden muss.

b) Aspen (Zitterpappel)
gegen unerklärliche, vage Ängste, die man nicht näher definieren kann,
Angstanfälle mit Zittern.

c) Mimulus (gefleckte Gauklerblume)
gegen übertriebene Änstlichkeiten und Überempfindlichkeiten aller Art,
spezifische Ängste vor konkreten Dingen.

d) Cherry Plum (Kirschpflaume)
gegen die Angst, die Beherrschung zu verlieren,
gegen Verzweiflung und extreme innere Verspannung und Verkrampfung.


Dosis
beträgt, je nach Größe des Hundes, 2-4 Tropfen pro Gabe, und zwar 2-4 x täglich. In Ausnahmefällen kann bedenkenlos auch öfter gegeben werden. Eine Überdosieurng gibt es NICHT !

Verabreichung
kann auf verschiedene Weise erfolgen:
Am üblichsten ist die perorale Gabe mit dem Tropffläschchen in den Bereich der Lefzen. Die Tropfen brauchen nicht geschluckt zu werden, sondern können über die Schleimhaut einziehen.
Falls der Hund dies nicht duldet, kann man die Tropfen auch ins Trinkwasser geben. Dazu einfach die gesamte Tagesmenge Trinkwasser, die der Hund üblicherweise säuft, ins Trinknapf geben und mit der gesamten Tagesdosis Tropfen mischen. So hat man die Gewähr, daß der Hund die Tropfen gut über den Tag verteilt aufnimmt.

Der beste Zeitpunkt
Auch wenn unsere Hunde sehr gut auf Bach-Blüten ansprechen, so entfaltet sich ihre heilsame Wirkung nicht sofort, sondern "potenziert" sich erst im Laufe einiger Tage.

Gewitter kündigt sich leider nicht rechtzeitig an. Aber bei Sylvester haben wir eine gute Chance, wenn wir mit der Gabe spätestens 2 Wochen vorher beginnen.

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Wir wären an euren Erfahrungen mit dieser Kombination interessiert !

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